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Glossar

100-Prozent Prüfung

Ist eine Prüfmethode, die der Prüfung aller Einheiten eines Prüfloses entspricht. Wobei hier unterschieden werden muss, ob sich diese Maßnahme nur auf ein spezielles Prüfkriterium oder auf die gesamte Spezifikation bezieht.

3 Arten des Lernens

Laut Konfuzius gibt es drei Arten zu lernen:

  • lernen durch Nachmachen (der leichteste Weg)
  • lernen durch selber Nachdenken (der edelste Weg)
  • lernen durch Erfahrung (der bitterste Weg)

3 G

Die „3 G” oder „3 Ge”, teils auch als „3 Gen” bezeichnet, setzen sich aus folgenden 3 japanischen Begriffen zusammen:
Gemba = der Ort des Geschehens (teilweise auch Genba geschrieben und ausgesprochen)
Genbutsu = die betroffene Sache
Genjitsu = den konkreten Umständen/Fakten
alternativ auch Genjô = die momentane Situation

Der Schlüssel zum erfolgreichem Kaizen/KVP ist demnach, zum Ort des Geschehens zu gehen, das betroffenen Mängelexemplar unter die Lupe zu nehmen und die dazugehörigen Zahlen, Daten und Fakten zu recherchieren.

3 Ge

siehe 3 G

3 Gen

siehe 3 G

3 Mus

Die drei Mu sind Bestandteil von Kaizen/
Lean Management und beziehen sich auf die drei zentralen Fehlerursachen:

  • Muda (Verschwendung bezogen auf Ressourcen/siehe 7 Verschwendungsarten)
  • Muri (Überlastung bezogen auf Mitarbeiter und Maschinen)
  • Mura (Unausgeglichenheit bzw. unregelmäßige Prozesse)

3Ds

Abkürzung für “dirty, dangerous, difficult“, zu deutsch „schmutzig, gefährlich, schwierig“
siehe auch SGS

4M

Die 4M gehen auf die ursprünglichen vier Äste des Ishikawa-Diagramms zurück, die auf mögliche Problemursachen abzielen. Dabei stehen die 4M für „Mensch, Maschine, Material und Methode”.

Siehe auch Ishikawa-Diagramm

5 Why

siehe 5W

5 x Warum

siehe 5W

5A

Die 5A-Methodik ist eine abgewandelte Version der 5S-Methode (siehe auch 5S) und stehen für:

  • Aussortieren
  • Aufräumen (ergonomisch angeordnete Arbeitsmittel)
  • Arbeitsplatzsauberkeit
  • Anordnung zur Regel machen
  • Alle Punkte einhalten und verbessern

5M

Die 5M gehen auf das Ishikawa-Diagramms zurück, und bezeichnet die Äste „Mensch, Maschine, Material, Methode und Messgröße”.

Siehe auch Ishikawa-Diagramm

5S

Die 5S-Methodik ist ein Bestandteil von Kaizen/Lean Management und bezieht sich auf die fünf Maßgaben für die Arbeitsplatzgestaltung, welche die Basis für effiziente und fehlerfreie Arbeitsabläufe sind:

  • Seiri japanisch für selektieren (Ordnung schaffen)
  • Seiton japanisch für systematisieren (Gleicher Ort für den selben Gegenstand)
  • Seiso japanisch für säubern (Arbeitsplatz kontinuierlich sauber halten)
  • Seiketsu japanisch für standardisieren (Arbeitsabläufe standardisieren)
  • Shitsuke japanisch für Selbstdisziplin (Ordnung und Sauberkeit halten)

5W

Die 5-W-Methode (5 x Warum) ist eine Methode im Qualitätsmanagement zur Ursachen-Wirkungs-Analyse. Dabei ist es Ziel dieser Methode, die wirkliche Ursache für das aufgetretene Problem zu finden – ebenso für die Absicherung der eruierten Abstellmaßnahme. Zu beachten ist hierbei, dass die Anzahl nicht auf fünf Mal beschränkt ist, sondern solange fortgesetzt werden sollte, bis die wirkliche Ursache gefunden ist. Dies kann bereits schon nach drei Mal fragen erfolgen.

6 Hüte Methode

englisch: 6 Thinking Hats, nach Edward de Bono, beschreibt eine Kreativitätstechnik, welche durch den Perspektivenwechsel in fünf unterschiedliche Perspektiven, das Kennenlernen der unterschiedlichen Betrachtungsweisen. Der sechste Hut, der blaue, ist der des Moderators.

6-Stufen-Methode

  1. Vor Ort gehen
  2. gegenwärtige Situation verstehen
  3. Sofortmaßnahmen einleiten (Symptombekämpfung für Weiterproduktion)
  4. Ursachen untersuchen und erarbeiten
  5. Ursachen beseitigen (Gegenmaßnahmen zur endgültigen Beseitigung der Problemursache)
  6. Wirksamkeit prüfen/unerwünschte Wechselwirkungen ausschließen

635-Methode

Die 635-Methode (6 Teilnehmer, 3 Ideen, 5 Minuten) gehört zu den Brainwriting-Techniken (eine Form der Kreativitätstechniken) und zielt darauf ab, auch ungewöhnliche Ideen zur Problemlösung zuzulassen.
Mit dieser Methode können innerhalb von 30 Minuten bis zu 108 Ideen entstehen (6 Teilnehmer x 3 Ideen x 6 Zeilen).

Um diese Methode anzuwenden sind folgende Punkte wichtig:

  • gleichgroßes Blatt mit je drei Spalten und sechs Zeilen (18 Kästchen)
  • Jeder Teilnehmer (optimal sechs) soll in der ersten Zeile drei Ideen (je Spalte eine) formulieren.
  • Jedes Blatt wird nach einer dem Problem angemessenen Zeit (ca. 3–5 Minuten) im Uhrzeigersinn weitergegeben.
  • Der nächste Teilnehmer soll zu den bereits genannten Ideen neue aufgreifen und versuchen weiterzuentwickeln.

6R

6R – Was der Kunde will:

  • das richtige Teil
  • in der richtigen Menge
  • zum richtigen Zeitpunkt
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Qualität
  • zum richtigen Preis

6W

Die 6W-Methode ist eine „Hinterfragetechnik”, die auf die bekannten „Wer, Was, Wo, Wann, Wie und Warum” zurückgreift und diese in Kombination zu insgesamt 36 Fragen führen. Dabei wird jeder der aufgeführten 6W sechs Mal mit dem gleichen W hinterfragt.

Ein Beispiel am „Wie”:

  • Wie wird es gemacht?
  • Wie wird es aktuell wirklich gemacht?
  • Wie soll es wirklich gemacht werden?
  • Wie kann es noch gemacht werden?
  • (Wie) Kann dieses Ergebnis auch in anderen Bereichen angewendet werden?
  • Wie werden die 3 Mu in dieser Methode eingehalten?

7 Kreativitätstechniken

Die 7 Kreativitätstechniken setzen sich wie folgt zusammen (je nach Quelle gibt es vereinzelt Abweichungen!):

  • Osborn-Checkliste (Erweiterung)
  • Mind-Mapping (Strukturierung)
  • Progressive Abstraktion (Abstraktion)
  • Morphologischer Kasten (Zerlegung)
  • Methode 635 (Anknüpfung)
  • Synektik-Sitzung (zusätzlich je nach Quelle) (Verfremdung)
  • Reizwortanalyse (Konfrontation)
  • 6-Hüte-Denken nach Bono (Perspektivwechsel)

7 Management- & Planungswerkzeuge

Die neuen sieben Qualitätswerkzeuge (M7) setzen sich wie folgt zusammen:

  • Affinitätsdiagramm (Gruppieren/Ordnen)
  • Interrelations Diagramm/Beziehungsdiagramm (Wechselwirkungen)
  • Baumdiagramm (Gliederung)
  • Matrixdiagramm (Beziehung und Wechselwirkung)
  • Portofolio (Verdichtete Darstellung)
  • Netzplan (Zeitliche Ablauf)
  • Entscheidungsbaum (Prävention)

Sie sind Bestandteil der statistischen Qualitätskontrolle.

7 Qualitätsmethoden

Die bekannten sieben Qualitätsmethoden (Q7) setzen sich wie folgt zusammen:

Sie sind Bestandteil der statistischen Qualitätskontrolle. Mit Wurzeln im japanischen Total Quality Control (TQC).

7 Verschwendungsarten

Unter Verschwendung versteht mal alles, was Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt, insbesondere die folgenden Verschwendungsarten:

  • T – Transport (Transport)
  • I – Inventory (Bestände)
  • M – Motion (Bewegung)
  • W – Waiting (Warte- und Liegezeiten)
  • O – Over-Production (Überproduktion Ursache der meisten Verschwendungsarten)
  • O – Over-Engineering (Unangemessene Technologie/Verfahren)
  • D – Defects (Fehler/Ausschuss/Nacharbeit)

8D

Der 8D (8 Disziplinen) ist ein von Henry Ford entwickelte Vorgehensweise zur systematischen Problemlösung:

  • D1 – Teamarbeit
  • D2 – Problembeschreibung
  • D3 – Sofortmaßnahmen/Schadensbegrenzung
  • D4 – Fehlerursache(n) feststellen
  • D5 – Abstellmaßnahmen wählen
  • D6 – dauerhafte Abstellmaßnahmen einführen/Wirksamkeitsprüfung
  • D7 – Fehlerwiederholung verhindern
  • D8 – Würdigung der Teamleistung

σ

griechischer Buchstabe für Sigma bedeutet Standardabweichung einer Veränderlichen

A3 Problemlösungsbericht

Der A3-Problemlösungsbericht ist ein Dokument, welches zur strukturierten Abarbeitung eines Problems Anwendung findet. Dabei steht dieses Akronym für das Format „DIN A3”, welches das größte Format war, das sich per Fax versenden ließ und liegt neun Prozessschritten (Disziplinen) zugrunde:

  • D1 – Fakten und Teambildung
  • D2 – Beschreibung des Problems (z. B. paarweiser Vergleich)
  • D3 – Sofortmaßnahmen festlegen
  • D4a – Ursachenanalyse (z. B. Ishikawa-Diagramm)
  • D4b – Ursachenanalyse (z. B. 5 x Warum)
  • D5 – Abstellmaßnahmen definieren und einführen
  • D6 – Wirksamkeitsprüfung
  • D7 – Absicherung der erfolgreichen Lösung
  • D8 – Übertragung/Anwendung auf einen Prozess
  • D9 – Abschluss und Auflösen des Teams

AAZ

siehe MTM

ABC-Analyse

Methode, um bei einer Situationsanalyse Prioritäten festzulegen. Diese werden über die Lorenzkurve visuell dargestellt.
Siehe auch Pareto-Analyse

ABC-Modell

Situationen bewerten zu können, welche Konsequenzen ergeben sich daraus

  • A = Auslöser
  • B = Bewertung
  • C = Consequence (engl.) für Konsequenz

Absentismus

lat. Absentia, Abwesenheit beschreibt die Angewohnheit einer Verpflichtung/Verabredung nicht nachzukommen

Absorption

Der Übertritt von Nährstoffen (Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten) und Mikronährstoffen (z. B. Vitaminen und Carotinoiden) aus dem Verdauungssystem in das Blut. Der größte Teil der Absorption findet im Dünndarm statt.

Abweichung

Eine Abweichung ist mindestens eine Nichteinhaltung eines Teils einer Anforderung für das Managementsystem und bildet eine Situation, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Managementsystems, der auditierten Organisation, aufzeigt die beabsichtigen Ziele zu erreichen.

Achtsamkeit

Mindfulness. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit flexibel einsetzen zu können.

Adipositas

krankhaftes Übergewicht

Adrenalin

bewirken Blutzuckererhöhung und Bluthochdruck – bei mehr Angst

Affinitätsdiagramm

Das Affinitätsdiagramm oder auch Affinitätstafel genannt, gehört zu den sogenannten „Neuen sieben Managementwerkzeugen N7 bzw. M7”.
Mit Hilfe des Affinitätsdiagramms werden unterschiedliche verbale Aussagen zu strukturierten Arbeitsgrundlagen verdichtet und aufbereitet.

AIDA

AIDA ist ein Akronym für:

  • Attention/Aufmerksamkeit
  • Interest/Interesse
  • Desire/Besitzwunsch
  • Action/Produktkauf

Akquise

Unter Akquise versteht man die Aktivitäten, die dem Anbahnen und der Pflege von Geschäftsbeziehungen dienlich sind. Im Einzelnen ist der Akquisiteur sowohl für das Gewinnen von Neukunden zuständig, als auch für die Kundenbindung. Zur Akquise gehört auch die kontinuierliche Betreuung der Bestandskunden.

AKVE

AKVE ist eine Abkürzung für: „Aufgabe, Kompetenz, Verantwortung, Entscheidung”

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Eine Erkrankung, überwiegend bei älteren Menschen, bei der die Sehschärfe beeinträchtigt wird. (Schäden an der Makula, dem lichtempfindlichen Gewebe an der Netzhaut.)

Aminosäuren

Eiweißbausteine

Andon

Signal, das von jedem Mitarbeiter (teilweise auch schon maschinell) ausgelöst werden kann, zum Signalisieren, dass eine Störung vorliegt. Die bekannteste Variante ist die Ampel, welche angibt:

  • Grün = alles im grünen Bereich
  • Gelb = Problem steht bevor
  • Rot = Stillstand
  • Blau = Material fehlt (optional)

Andon-Tafel

Signalisiert auf kurze Art und Weise den aktuellen Stand der Produktion (Soll-Ist-Vergleich; Störungen) als Überblick

Antibrainstorming

Gegenteil von Brainstorming; negative Sicht, was dabei alles schief gehen kann.

Anticipatory Failure Determination

ist eine innovative Problemlösungsmethode zur Aufdeckung komplexer Fehlerursachen und deren Prävention, bei der der Fehler erst erfunden wird, um ihn anschließend zu beseitigen.

Antioxidantien

Antioxidativ wirkende Substanzen wie Vitamine und Carotinoide. Antioxidantien sind Moleküle, die aufgrund ihrer Struktur freie Radikale aufnehmen und somit neutralisieren können.

Arbeitsablauf

Die in der richtigen Reihenfolge ausgeführten Arbeitsschritte innerhalb eines Prozesses durch den Mitarbeiter

Arbeitsschrittzeit

verfügbare Zeit innerhalb des durch den Kundentaktes vorgegebenen Zeitraums für die Ausführung des standardisierten Arbeitsinhaltes und dessen Arbeitsschritte

ARD

ARD ist eine humorvolle Abkürzung für „Alle reden darüber”.

ASS

Allgemeine Adaptionssyndrom – Wirkung von andauerndem Stress, nach Hans Selve, kanadischer Endokrinologe

Assembly

Montage

Audit

Ein Audit ist eine stichprobenartige Begutachtung hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien. Häufig erfolgt ein Audit im Rahmen eines Managementsystems.

Audit-Maßnahmenkatalog

Der Maßnahmenkatalog bezeichnet ein Sammelsurium aller Feststellung, nebst Normpunkt und ggf. Empfehlung zur Abstellmaßnahme.
Die im Maßnahmenkatalog aufgeführten Feststellungen dienen oft als Basis für das kommende Audit.

Auditauftraggeber

Der Auditauftraggeber ist eine Person bzw. Organisation, die einen Auditor bzw. ein Auditorteam beauftragt ein/mehrere Audit/s innerhalb der eigenen Organisation oder ein/mehrere Audit/s außerhalb der eigenen Organisation (aber auf einer vertraglichen Basis) durchzuführen.

Auditbericht

Der Auditbericht ist das Ergebnisdokument des Audits und sollte folgende Punkte umfassen:

  • Anlass des Audits
  • Auditierter Bereich
  • Prozessverantwortlicher
  • Auditteilnehmer
  • Maßnahmenkatalog mit Begründung
  • bei Abweichungen Bezug auf geltende Dokumente
  • Auditergebnis

(Im Auditbericht sollten keine Punkte aufgeführt sein, die nicht bereits während des Audits bzw. im Abschlussgespräch behandelt wurden.)

Auditergebnis

Das Ergebnis eines Audits wird normalerweise bereits in der Audit-Endbesprechung kund gegeben und später schriftlich im Auditbericht nebst dem entsprechenden Feststellungen im Maßnahmenkatalog festgehalten.

Auditfragenkatalog

Ein Auditfragenkatalog dient als eine Art Richtschnur für den Auditor. Diese Fragenkataloge werden oft firmenspezifisch bzw. Auditoreigen (Institutions-spezifisch) gefasst und dienen dem Auditor als Richtschnur ggf. mit einem jährlich wechselnden Schwerpunkt, um den Umsetzungsgrad der unternehmensspezifischen Ziele bzw. normenbezogenen Ziele festzustellen.

Auditnachbereitung

Die Auditnachbereitung betrifft die Gewichtung aller Feststellungen, sowie das Bewerten des gesamten Audits, ob der Auditierte das Audit bestanden bzw. nicht bestanden hat. Ebenso gehört zur Nachbereitung die Dokumentation des Audits und das Schreiben des Auditberichts nebst Audit-Maßnahmenkatalog.

Auditor

Ein Auditor ist eine qualifiziert ausgebildete Person, die ein Audit durchführt und dabei durch Befragen, Beobachten und Zuhören überprüft, wie Managementsystem(e) in Unternehmen und Organisationen die Vorgaben zu entsprechenden Standards einhalten.
Man unterscheidet generell zwischen einem internen Auditor bzw. externen Auditor.
Der Auditor prüft und analysiert die Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe, entsprechend der Auditvorbereitung mit den Vorgabedokumenten, überprüft und sichert die Einhaltung externer und unternehmensinterner Vorschriften, Richtlinien und Anweisungen und/oder setzt die Prüfungsergebnisse in praxisnahe Empfehlungen um.

Auditvorbereitung

Die Aussagekraft eines professionellen Audits hängt maßgeblich von der Vorbereitung auf das durchzuführende Audit, aber auch von der Fragetechnik und der Erfahrung des Auditors ab. Zu Objektivierung des Audits werden Audits oft nach firmenspezifischen oder Auditoreigenen Fragenkatalogen abgehandelt.

Ausgeglichene Produktion

Durchgängige Harmonie der Abläufe in der Produktion. Siehe auch Heijunka

Ausgewogener Betrieb

Eine Organisation in der alle verfügbaren Kapazitäten exakt auf die Nachfrage abgestimmt sind.

Automatische Maschinenlaufzeit

Die von der Maschine/Anlage benötigte Zeit zur Fertigung einer Einheit, exklusive Laden und Entladen.

Autonomation

ist eine Wortkreuzung für „autonome Automation” und beschreibt ein Merkmal des Maschinen Designs, das Prinzip der Jidoka im Toyota Production System (TPS) und Lean Manufacturing verwendet bewirken. Es kann als „intelligente Automatisierung” oder „Automation mit einer menschlichen Note beschrieben werden.

B-to-B

siehe B2B

B-to-C

siehe B2C

B2B

Business-to-Business stellt die Kommunikations- und Handelsbeziehung zwischen mindestens 2 Organisationen dar.

B2C

Business-to-Consumer, auch Business-to-Client, stellt die Kommunikations- und Handelsbeziehung zwischen einer Organisationen und einer Privatperson dar.

Baka-Yoke

Baka = Narr/Idiot und Yoke = Vermeidung, Vorgänger von Poka Yoke, jedoch war die Begriffswahl nicht schmeichelhaft und wurde durch deren Erfinder Shigeo Shingo in Poka Yoke umbenannt.

Balanced Scorecard

englisch für ausgeglichener Berichtsbogen. BSC ist ein Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie.

Ballaststoffe

Die unverdaulichen Bestandteile (z. B. Zellulose, Lignin, Chitin und Pektine) pflanzlicher Nahrungsmittel. Stoffwechselregulator, den wir für den gesunden Darm zur Verdauung brauchen.

BAM

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Baumdiagramm

Das Baumdiagramm gehört zu den sogenannten „Neuen sieben Managementwerkzeugen N7 bzw. M7”.

BDE

Betriebsdatenerfassung

BEM

Betriebliche Wiedereingliederung

Benefit

Vorteil/Nutzen, der erzielt wird

Bestände

bilden als sogenanntes gebundenes Kapital den größten Kosten- und Verschwendungspunkt. Bestände setzen sich aus allen Rohstoffen, Teilen, Umlaufbeständen, Halb- und Fertigprodukten, welche noch nicht an den Kunden weiterverkauft wurden, zusammen.

Betriebliches Vorschlagswesen

Durch die Mitarbeiter eingereichte Vorschläge werden durch eine Kommission ausgewertet und entsprechend ihrer Einsparung mit einer Prämie versehen (Sach- oder Geldwert).
Durch die Handhabung der Kommission meist ein sehr langwieriger Prozess, der bei Mitarbeitern oftmals zur Frustration führt.
Mittlerweile wird oftmals KVP oder Kaizen mit einem gruppenorientierten Auswahlverfahren in den Firmen eingesetzt, um schneller Erfolge zu erzielen und die Motivation der Mitarbeiter hoch zu halten.

BGF

Betriebliche Gesundheitsförderung

BGM

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit heißt z. B. aus 100 g Nahrungseiweiß 77 g Körpereiweiß aufzubauen.

Bioverfügbarkeit

Eine Messgröße für den Anteil einer verabreichten Substanz, der in den Blutkreislauf (Herz, Blut, Blutgefäße) aufgenommen und an den Wirkungsort/in das Zielgewebe transportiert wird.

BiWe

Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V.

Blindleistung

auch Fehlleistung genannt, bringt keine Wertschöpfung und steigert dadurch nicht den Wert des Produktes

BMI

Body Mass Index, Körpermasseindex (KMI), Körpermassenzahl (KMZ) oder Quetelet-Kaup-Index (Gewicht/Größe)

Bottleneck

Flaschenhals, bezeichnet einen Engpass innerhalb der Prozesskette

Brainstorming

Eine von Alex F. Osborn entwickelte, von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideensammlung. Wichtig dabei ist es, alle Ideen ohne Bewertung zu sammeln und gegenseitige Ideenbefruchtung zuzulassen.

Brainwriting

Abwandlung des Brainstorming für Gruppen, um Ideen in ruhiger Atmosphäre zusammenschreiben, beispielsweise über 6-3-5-Methode oder Mindmapping

Burnout

Das Burnoutsyndrom ist keine eigene Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für alle Formen psychischer Erschöpfungszustände.

BVW-Briefkästen

Zum Sammeln der Vorschläge im Unternehmen

BVW-Kommission

zur Auswertung und Entscheidung über die eingegangenen Vorschläge

C&E Diagramm

C&E (Causes & Effects) – zur Aufstellung von Ursache-Wirkungs-Hypothesen

C&E Matrix

C&E (Causes & Effects) – zur Aufstellung von Ursache-Wirkungs-Hypothesen

Café to Go

Unter der Nutzung des kollektiven Wissens können bei großen Gruppen (8–20 Personen) bereichsübergreifende Problematiken strukturiert, zielsicher und schnell gelöst werden. In verschiedenen Gruppen werden an kleineren einzelnen Tischen Ideen und Probleme direkt auf die Tischdecken geschrieben. Die Gruppen wechseln die Tische und erarbeiten unter Berücksichtigung der vorhandenen Aufzeichnungen weitere Ideen bis hin zur Konsensbildung.

Chaku-Chaku

Japanisch für Laden-laden, steht für eine Zellenfertigung, in der die Maschinen und Anlagen die Teile selbständig auswerfen, um die Zeit für den Einlegevorgang zu optimieren.

Change Management

Unter Veränderungsmanagement (englisch: change management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken sollen.

Change Agent

Mitarbeiter mit der Aufgabe einen Kulturwandel herbeizuführen, um vom IST-
Zustand in den optimierten SOLL-Zustand zu kommen.

Chronische Krankheit

Eine lang anhaltende oder wiederkehrende Krankheit.

CIP

steht für Continuous Improvement Process
siehe KVP

Coenzyme

Moleküle, die an Enzyme gebunden sind und mit diesen reagieren bzw. bestimmte biochemische Reaktionen auslösen. Viele Coenzyme sind Abkömmlinge (Derivate) von Vitaminen.

control chart

siehe Regelkarte (wobei Chart für Schaubild, nicht für Karte steht)

Controlling

deutsches Kunstwort aus dem Englischen “to control“ für „steuern, regeln“, traditionelle Auffassung mit dem inneren Rechnungswesen

ConWIP

Constant Work-In-Process, zu deutsch: Produktionssteuerungssystem

COPQ

Cost of Poor Quality, zu deutsch: reine Qualitätskosten

Corporate Design

Visuelle Umsetzung der CI (durch Zeichen, Farben, Typografie), um das Erscheinungsbild einer Organisation als geschlossene Einheit zu repräsentieren und die Wiedererkennung und Identifizierung mit dem Unternehmen zu fördern. (Bsp.: Firmen-, Markenlogo, Werbeartikel, etc.)

Corporate Governance

zu deutsch: „Grundsätze der Unternehmensführung“, beinhaltet die Ethik und Philosophie

Corporate Identity

ganzheitliches Konzept zur Steuerung aller nach innen und nach außen gerichteten Interaktionen sowie die Kommunikation einer Organisation und einheitlichen Ausrichtung.

Cortisol

ist ein chemisches Derivat zur Entzündungshemmung

Cp

Capability of Process, zu deutsch: „Prozessfähigkeit“

Cpk

Capability of Process critical, zu deutsch: „kritische Prozessfähigkeit“

CTC

Critical to Customer

CTQ

Critical to Quality

Cycle Time

englisch für Zykluszeit
siehe Zykluszeit

Demand Flow Technology

ist eine Ausprägung von Lean Production Management mit Schwerpunkt ist die Auslösung und Steuerung eines Produktionsauftrages durch das Pull-Prinzip

Deming

William Edwards Deming war ein US-amerikanischer Physiker, Statistiker und Pionier im Qualitätsmanagement mit prozessorientierter Sicht. Er war Schüler von Walter A. Shewhart und entwickelte einige Qualitätsnormen und Qualitätsmanagement. In den USA wenig anerkannt ging er 1950 nach Japan. Dort entwickelte er unter anderem den PDCA-Zyklus.

Demografie

griechisch für Bevölkerungswissenschaft, beschäftigt sich mit der statistischen und theoretischen Entwicklung von Bevölkerungen

Design-FMEA

Eine Design-FMEA (D-FMEA), auch Konstruktions-FMEA (K-FMEA) genannt, untersucht die Einflüsse und die potentiellen Fehlermöglichkeiten bei der Fertigungs- und Montageeignung eines Produkts und bezieht sich im Besonderen auf die systematischen Fehler innerhalb der Konstruktionsphase.

siehe Produkt-FMEA

Development

Forschung/Entwicklung

DFSS

Design for Six Sigma

DGB

Deutscher Gewerkschaftsbund; ist die größte Dachorganisation von deutschen Mitgliedsgewerkschaften

DGE

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

DGQ

Deutsche Gesellschaft für Qualität

Diabetes Mellitus

Eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel bedingt ist.

Diastolischer Blutdruck

Der niedrigste Blutdruckwert. Er kann während der Entspannungs- und Erweiterungsphase des Herzmuskels gemessen werden und wird bei der Blutdruckangabe an zweiter Stelle genannt (Beispiel: 120/80).

DIHK

Deutsche Industrie- und Handelskammer, ist die Dachorganisation der 80 deutschen IHKs

DIN

Deutsches Institut für Normung e. V.

DIN-Normen

DIN-Normen, sind Standards, die vom deutschen Institut für Normung beschlossen wurden und die deutschlandweit gültig sind.

DMADV

Six Sigma Phasenmodell für Entwicklung von Produkten oder Prozessen (Define, Measure, Analyse, Design, Verify)

DMAIC

Six Sigma Phasenmodell (Define, Measure, Analyse, Improve, Control)

DoE

Design of Experiment, statistische Versuchsplanung

DPMO

Defects per million opportunities

DPU

Defects per Unit

DQS

Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen

Durchlaufzeit

Abkürzung DLZ; Zeit, die ein Teil benötigt, um durch einen Prozess zu gehen, üblicherweise Prozesszeiten + Liege- oder Wartezeiten

Durchsatz

Beschreibt die Menge, welche innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine bestimmte Maschine oder Anlage durchläuft.

E-Mail Marketing

Als Form des Online-Marketing wird hier die E-Mail gezielt als Marketing-Instrument eingesetzt, um Kunden direkt anzusprechen (Performance Marketing). Voraussetzung für hohen Erfolg beim E-Mail-Marketing sind gepflegte Kundendaten sowie qualitativ hochwertige Informationen über die passenden Adressanten. Ein unmittelbares Feedback über fehlerhafte Produkte bietet die Möglichkeit zur Optimierung der Arbeitsabläufe und bildet so die Grundlage für eine lernende Organisation.

EFQM

EFQM ist die Abkürzung der European Foundation for Quality Management und beschäftigt sich mit der Verbreitung und Anwendung von Qualitätsmanagement-Systemen nach dem EFQM-Modell.

EFQM-Modell

Das EFQM-Modell ist ein Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Managements und wurde von der EFQM entwickelt. Dieses Modell zielt auf ein erfolgreiches Unternehmensmanagement (engl.: Business Excellence), das eine ganzheitliche Sicht auf Organisationen ermöglicht, ab.

ehda-Kosten

witzige Anspielung für Kosten, die in der Berechnung nicht berücksichtigt werden, da diese sowieso anfallen

Einfacher Werkzeugwechsel

Reduzierung des Rüstaufwands auf einen Arbeitsschritt

Einschränkung

Anlagen/Prozesse, welche die Gesamtleistung durch ihre Geschwindigkeit mindern
siehe auch Bottleneck

Elektolyt

Eine Substanz (Ionenleiter), die in gelöster Form geladene Teilchen (Ionen) bildet und elektrischen Strom leitet.

Empfehlung

Empfehlung ist ein Begriff der bei Audits vorkommt. Empfehlungen müssen bewertet werden sowie ggf. Maßnahmen erhoben und eingeleitet werden, so dies für das Unternehmen umsetzbar ist. Empfehlungen sind nicht als unnötiges Übel des Auditors zu sehen, sondern als Verbesserungshinweis des Managementsystems.

EN-Normen

Europäische Normen, sind Standards, die von einem der drei europäischen Komitees (CEN; Komitee für Normung, ETSI; Komitee für Telekommunikationsnormen, CENELEC; Komitee für elektrotechnische Normung) festgelegt werden

Entscheidungsbaum

dienen zur Visualisierung von Entscheidungsregeln durch die hierarchisch, aufeinanderfolgende Veranschaulichung von Entscheidungen. Die Konsequenzen bei jeder Entscheidung leiten sich von den Folgesituationen ab und helfen beim Abwägen von Entscheidungen und zeigt neue Ansatzpunkte für weitere Handlungsalternativen auf. Beachten Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit, um den Entscheidungsbaum übersichtlich zu gestalten.

Enzyme

Organische Moleküle, die als Katalysatoren fungieren und chemische Reaktionen beschleunigen. Enzyme steuern die chemische Stoffumwandlung in Zellen und Organismen und sind für den Stoffwechsel unverzichtbar. Nahezu alle bekannten Enzyme sind Proteine.

EPE

Every Part Every, entspricht dem Abstand, wann das gleiche Produkt wieder gefertigt wird

EPED

Every Part Every Day, Kennzahl, die über die Möglichkeit Auskunft gibt, ob innerhalb eines Tages alle Produkte gefertigt und gerüstet werden können.

EPEI

Every Part Every Intervall, Kennzahl, die über die Möglichkeit Auskunft gibt, ob innerhalb des gewünschten Intervalls alle Produkte gefertigt und gerüstet werden können.

Ergonomie

von altgriech. ἔργον ergon, „Arbeit“, „Werk“ und νόμος nomos, „Regel“, „Gesetz“ ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit.
Ziel der Ergonomie ist die optimale Anpassung von:

  • Arbeitsbedingungen
  • Arbeitsabläufen
  • optimierte, zeitliche und räumliche Anordnungen der zu greifenden Gegenstände (Produkt, Werkzeug, Komponenten)

Optimierung der Arbeitsgeräte für die durchzuführende Tätigkeiten am Arbeitsplatz mit dem Ziel:

  • qualitatives und wirtschaftliches Optimum im Arbeitsergebnis
  • geringst mögliche Ermüdung oder gar Schädigung beim Mitarbeiter hervorrufen
  • benutzerfreundliches Arbeitsumfeld und Arbeitsorganisation (Mensch-Maschine-Schnittstelle)

essentiell

lebensnotwendig, muss durch die Nahrung zugeführt werden

Eutonie

Unser emotionales Befinden spiegelt sich auf vielfältige Weise in unserer Körperspannung wider.

Evaluation

von lat. ex: aus und valere: wert sein, bedeutet Auswertung; damit ist meist die Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten gemeint. Im Sprachgebrauch werden auch Evaluation, Untersuchung und Analyse gleichbedeutend im Sinne einer Bestandsaufnahme ohne besondere Zweckorientierung gebraucht.

Externe Rüstarbeiten

Einzelne Aufgaben beim Rüstvorgang, die noch vor oder nach dem Maschinen-/Anlagenstopp ausgeführt werden können.

Externer Auditor

Ein externer Auditor führt ein 3rd Party-Audit durch; der Auditor ist hierbei ein Mitarbeiter einer unabhängigen Stelle.

Fachkompetenz

Spezielle Kenntnisse über einen Bereich oder in einem Fachgebiet

FCFS

First-Come First-Served Speicherverfahren, zuerst rein zuerst gespeichert; bezeichnet eine mögliche Struktur innerhalb einer Warteschlange von Waren oder Dokumenten

Fettsäuren

wir unterscheiden gesättigte Fettsäuren, Alkansäuren (keine C-Atom-Doppelbindungen), hauptsächlich tierische und versteckte Fette einfach ungesättigte Fettsäuren (stammen aus Pflanzen, Nüsse und fettreichen Fischsorten, z. B. Rapsöl und Olivenöl) und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) gelten als essentielle Fette z. B. Seefisch.

FIFO

First In, First Out, zu deutsch: „Zuerst rein – zuerst raus“; bezeichnet eine mögliche Struktur innerhalb einer Warteschlange von Waren oder Dokumenten

Five Why

siehe 5W

Fluss-Layout

Um einen one-piece-flow-Prozess zu gewährleisten, müssen die Anlagen und Maschinen so angeordnet sein, dass unnötige Wege nicht entstehen. Das Layout in der Produktion wird somit dem Fluss des Produktes angepasst, nicht umgekehrt!

Flussgrad

Kennzahl über das Verhältnis Prozesszeit/Zykluszeit zur Durchlaufzeit

FMEA

FMEA steht für „Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse” (engl.: Failure Mode and Effects Analysis) ist wie auch die FMECA (engl.: Failure Mode and Effect Critical Analysis) eine analytische Methode (Zuverlässigkeitstechnik), um potentielle Schwachstellen aufzuzeigen, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, wie auch diese zu bewerten, bis diese im Toleranzbereich liegen.
Ihr formales Prinzip wird im Projektmanagement angewandt, um Unwägbarkeiten und Risiken in kalkulierbare Vorgänge zu übersetzen.

Folgekontrolle

Bei einer ausschließlich subjektiven Selbstkontrolle kann es zu „Unschärfen“ bei der Prüfung kommen. Abhilfe schafft hier die Folgekontrolle, bei der die nachgelagerten Prozesse die vorgelagerten Arbeitsschritte überprüfen. Produkte die den Anforderungen nicht genügen, werden zurückgewiesen.

FPY

First Pass Yield, zu deutsch: Ausbeute ohne Korrektur, ohne gefundenen Fehler/
Ausbeute, die auf Anhieb korrekt ist

Freie Radikale

Instabile Moleküle (z. B. Sauerstoff) mit mindestens einem freien (ungepaarten) Elektron.

FTY

First Time Yield, Ausbeute ohne Fehlerkorrekturen

GAE

Gesamtanlageneffizienz, siehe OEE

Gage R&R

Gage Repeatability & Reproducibility, zu deutsch: „Messfähigkeitsstudie“
siehe MSA

Gemba

japanisch für „Ort des Geschehens“, oftmals mit dem englischen “go and see“ gleichgesetzt

Gemba walk

Rundgang, um Potenzial für eine Optimierung zu finden

Genba

andere Schreibweise für Gemba

Genbutsu

japanisch für „konkretes Mängelexemplar/
Falschteil“
siehe auch Genchi Genbutsu und 3 G

Genchi

japanisch für „Arbeitsplatz“

Genchi Genbutsu

japanisch für „am Arbeitsplatz mit dem entsprechenden Ausfall-/Falschteil“

genjitsu

japanisch für „konkrete Umstände, Fakten, Tatsachen“

Glossar

Der Begriff Glossar bezeichnet ein Wörterverzeichnis mit Erklärungen. Das Glossar listet die entsprechenden Begriffe einer Fachsprache oder eines speziellen Sachgebietes in alphabetischer Reihenfolge auf und bietet sachliche Definitionen. Dabei können in einem Glossar sowohl fremdsprachliche und fachspezifische Ausdrücke als auch Abkürzungen oder andere erläuterungsbedürftige Begriffe zu einem oder auch mehreren Themen erklärt werden. Meist befindet sich das Glossar zum besseren Verständnis im Anhang eines Textes oder auf einer Internetseite.

Grauer Star (Katarakt)

Eintrübung der Augenlinse, welches das Sehvermögen beeinträchtigt. Katarakte werden auf die Oxidation von Proteinen in der Augenlinse zurückgeführt, welcher mit Antioxidantien wie den Vitaminen A, C und E sowie Beta-Carotin entgegengewirkt werden kann.

H0

engl. Null-Hypothesis, dt. Null-Hypothese

HA

engl. Alternative-Hypothesis, dt. Alternativ-Hypothese

Hancho

japanisch für Gruppenleiter

Handhabbarkeit

beinhaltet im Kohärenzsinn

Hanedash

Eine technische Erweiterung einer Anlage oder Maschine, um Fertigteile nach der Bearbeitung durch die Anlage automatisiert zu entnehmen.
Einrichtung zur automatischen Entnahme des Werkstücks aus dem Werkzeug

Hansei

Selbstreflektion, Prüfen der eigenen Vorgehensweise, der eigenen Prozesse, des eigenen Verhaltens

Hansei-kai

Reflektionsmeetings (entstanden durch den Verbund von Hansei und Kaizen)

Heijunka

Auslastungsglättung und Produktionsnivellierung, dient dazu den „Peitschenschlag/Peitscheneffekt“ der Bestellschwankung zu minimieren

Heijunka Board

Ausgleichstafel, Nivellierungstafel, visuelle Tafel zum Erkennen, welches Produkt in welchem Zeitfenster an der Anlage gefertigt oder geprüft wird

Heikinka

Nivellierung steht für die Glättung von sehr ungleichmäßig auftretenden Produktionsaufträgen im produzierenden Gewerbe und ist damit ein Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre insbesondere im Bereich der Produktionsplanung und -steuerung.

HIFO

Highest In, First Out; die Ware mit dem höchsten Wert wird als erstes entnommen, bezeichnet eine mögliche Struktur innerhalb einer Warteschlange von Waren oder Dokumenten

Hin Shitsu

(品質) zu deutsch: Qualität, Güte, Beschaffenheit, Merkmale, Attribute, Features
siehe auch Quality Function Deployment

Histogramm

Ein Histogramm ist eine graphische Darstellung der Häufigkeitsverteilung

Histone

Proteine, um welche die DNA gewickelt ist. Die entstehenden kompakten Strukturen stellen wesentliche Strukturkomponenten der Chromosomen dar und werden Nukleosomen genannt.

Hormone

Moleküle, die von Zellen in das Blut abgegeben werden und als biochemische Botenstoffe fungieren, die Signale (Informationen) von einer Zelle zur anderen übermitteln.

Hoshin Kanri

Japanischer Begriff mit Ursprüngen in China: zusammengesetzt aus dem Wort „ho“ = Richtung und „shin“ = Nadel, „Kanri“ bedeutet Nordstern, bezieht sich auf Wegweiser oder Planung; frei übersetzt heißt Hoshin Kanri: Kompassnadel oder engl. Management by Policy, Policy Deployment
Dies bezieht sich auf die Unternehmensphilosophie, strategische Unternehmensplanung und Ziellösungsprozesse

Hoshin Planning

(japanisch) ist ein unternehmensumfassendes Planungs- und Steuerungssystem, das alle Führungskräfte und Mitarbeiter in einen systematischen Kaskadierungsprozess einbindet. Im Rahmen einer gleichzeitigen vertikalen und horizontalen Abstimmung werden aus der Vision Durchbruchsziele des Unternehmens entwickelt, um daraus die wesentlichen Strategien und Ziele für alle Mitarbeiter abzuleiten, damit alle Mitarbeiter auf die gleiche Vision und gleichen Ziele des Unternehmens fokussiert sind.

Hyojun

japanisch für Standard

IG Metall

Industriegewerkschaft Metall

IGM

Industriegewerkschaft Metall

IHK

Industrie- und Handelskammer, alle 80 deutschen IHKs sind im Dachverband DIHK zusammengefasst

in/out of focus Diagramm

Zur Festlegung des Projektumfangs, visuelle Darstellung für deren Kommunikation und Diskussion

income

Englisch für Einkommen, Einnahme oder Ertrag

Industrial Engineering

Ist eine „Produktions-Management-Technik“ (PMT), welche durch die Harmonisierung von Abläufen, Qualität und Menge die Kosten im gesamten Produktionsprozess ständig reduziert und somit den Gewinn maximiert.

Innovation

Innovation, Entwicklung

Internationale Einheit (IE)

Eine Maßeinheit für die Menge einer Substanz (beispielsweise eines Vitamins), die auf deren biologischer Aktivität oder Wirkung basiert.

Interne Rüstarbeiten

Prozessschritte beim Rüsten/Werkzeugwechsel, welche nur bei stehender Anlage/
Maschine durchgeführt werden können.

Interner Auditor

Ein Interner Auditor führt ein 1st Party-Audit durch; der Auditor ist hierbei Mitarbeiter der gleichen Organisation, in der das Audit durchgeführt wird.

Internes Audit

1st Party-Audit; der Auditor ist Mitarbeiter der gleichen Organisation, in der das Audit durchgeführt wird.

IPO-Diagramm

Input-Process-Output Diagramm

Ishikawa

Ishikawa Kaoru (jap. 石川 馨; * 1915, Tokio; † 16. April 1989) war ein japanischer Chemiker, der zahlreiche Qualitätswerkzeuge entwickelte, unter anderen das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (1943). Er gilt als Vater der japanischen Qualitätskontrolle.

Ishikawa-Diagramm

Das von Ishikawa entwickelte Diagramm, auch Fischgräten-Diagramm oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt, dient zur visuellen Ermittlung und Auflistung von Ursachen bei Problemanalysen. Einem Problem (Wirkung) werden Haupteinflüsse (Hauptursachen) gegenübergestellt, um diese in Einzelursachen (Einflussgrößen) unterteilen zu können und Lösungen zu generieren.

ISO

Internationale Organisation für Normung
siehe auch WSC

Jidoka

Autonome Qualitätssicherung mit Null-
Fehler-Prinzip
„Nichts Schlechtes herstellen, weitergeben oder annehmen.“

JIS

Just-in-Sequence ist die Steigerung von JIT und bezieht sich nicht nur auf die termingerechte Lieferung, sondern auch auf die richtige Reihenfolge

Jishuken

managementgetriebene Kaizen-Tätigkeit, bei der Führungskräfte in kleinen Gruppen Verbesserungen durchführen und dadurch Erfahrungen sammeln und lernen. Die „Management Study Group” ist laut Satoshi Hino über Jahrzehnte hinweg eines der wichtigsten Netzwerke hinter der Entwicklung des Toyota Management Systems gewesen.

JIT

Just-in-Time bezeichnet die auf den Kundenwunsch abgestimmte Produktion und Lieferung, bezieht sich mittlerweile auf den gesamten Lebenszyklus eines Produktes von der termingerechten Entwicklung bis hin zur Lieferung an den Kunden.

Wesentliches Merkmal der JIT-Logistik ist ein hochfrequenter Materialumschlag in kleinen Mengen, was sich beispielsweise folgendermaßen darstellt:

  • Kleinladungsträger ersetzen Großbehälter
  • Logistikzüge ersetzen Stapler (Bus- vs. Taxi-Prinzip)
  • häufige Werksbelieferung durch LKWs in Mischladung (“Milk run”-Prinzip)

jour fix

regelmäßig abgehaltener Termin am gleichen fest vereinbarten Ort zur gleichen vereinbarten Zeit zum Informationsaustausch und zur Kommunikation über den status quo

Kai Ten

(開展) zu deutsch: Darstellung, Aufstellung, Entwicklung
siehe auch Quality Function Deployment

Kaikaku

(jap. 改革, für radikale Veränderung/
Reform) ist ein aus Japan kommender Ausdruck aus dem Geschäftsprozessmanagement und bezeichnet die schrittweise (ggfs. sprunghafte) aber umfassende Umstrukturierung der Fertigungs- und Supportbereiche einer Fertigung oder eines Unternehmens nach der Fließlogik.
Verankerung der Lean-Philosophie in den Köpfen der Mitarbeiter durch Schulungen (= Information) und durch „Learning by Doing“; bei Mitarbeitern aller Unternehmensbereiche und Unternehmensebenen.
Aufbau einer Lean-Kultur durch konsequentes Führen, Entscheiden und Handeln nach Lean-Maßstäben, auf allen Unternehmensebenen.

Kaizen

Kaizen besteht aus dem japanischen Symbol KAI „verändern“ sowie dem Symbol ZEN „gut” und steht für die Veränderung zum Besseren (KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Dabei gilt Kaizen als Synonym für die ständige Verbesserung in kleinen Schritten und ist im Prinzip eine permanente Interpretation des PDCA-Zyklus.
Kaizen benutzt zur Verbesserungsarbeit die Sieben Qualitätswerkzeuge (engl.: Seven Tools Q7).

Kaizen Blitz

festhalten von entdeckten Problem- oder Schwachstellen innerhalb des Prozesses bei Gemba walk, Wertstromanalyse oder dem LIA

Kaizen-Durchbruch

Kontinuierliche Verbesserung mit Hauptaugenmerk auf die Zeit, schnell umsetzbar ist und ergebnis- und teamorientiert arbeitet.

Kaizen-Schirm

Unter dem Kaizen-Schirm verbergen sich diverse Tools, Methoden und Managementsysteme mit deren Hilfe oder welche durch die Hilfe von Kaizen den Prozess durch „kleine stetige Schritte“ verbessern können.

Kaizen-Stehung

Kurzes Treffen des Teams an der Kaizen-Tafel, um den stetigen KVP-Prozess am Laufen zu halten. Die Stehung findet im Stehen statt, um die Treffen kurz zu halten und um sie auf das Wesentliche zu beschränken.

Kanban

(japanisch) Signal, Karte; dient als einfacher Bestellschein und zur Produktionssteuerung durch Informationsweitergabe in geregelten Kanbankreisläufen

Kanji

japanisch für Schriftzeichen

Kano-Modell

beschreibt Kundenzufriedenheit in Abhängigkeit von Merkmalsausprägungen des Produkts oder der Dienstleistung

Katalyse

Die Beschleunigung einer chemischen Reaktion durch eine chemische Substanz, den Katalysator.

Kennzahlen

Eine Kennzahl ist eine Maßzahl, die der Quantifizierung und dem Vergleich dient. Diese muss reproduzierbar und vergleichbar sein, weshalb ihr eine Formel oder eine Vorschrift zugrunde liegen sollte.

Kepner Tregoe

benannt nach Charles Kepner und Benjamin Tregoe, die drei Vorgehensweisen zur Problemanalyse, Entscheidungsfindung und Strategieentwicklung entwickelt haben.

Ki N

(機能) zu deutsch: Funktion
siehe auch Quality Function Deployment

Kick-Off

Startveranstaltungen, um die Ziele, Aufgaben und Vorgehensweisen an ein breites Publikum zu kommunizieren

KIFO

Konzern In, First Out; hauptsächlich im Rechnungswesen vorkommendes Verbrauchsfolgeverfahren

KILO

Konzern In, Last Out; hauptsächlich im Rechnungswesen vorkommendes Verbrauchsfolgeverfahren

Kognition

Oberbegriff für im Gehirn stattfindende Prozesse bei der Wahrnehmung, dem Denken und Erinnern.

Kollagen

Faserprotein, das den Hauptbestandteil des Bindegewebes ausmacht und in der Haut, den Sehnen, Knochen und Knorpeln vorkommt.

Kolorektum

Teil des Dickdarms, der das Kolon (vom Ende des Dünndarms ausgehend) und den Mastdarm (den Teil des Dickdarms, der das Kolon mit dem Anus verbindet) umfasst.

Konsens

lat. consensus; im Sinne von Übereinstimmung, Zustimmung; steht für die Übereinstimmung aller Parteien hinsichtlich einer Thematik oder Vorgehensweise

Korrelationsdiagramm

ist ein Streudiagramm, im Englischen auch “scatter plot” bezeichnet, und dient der grafischen Darstellung (Punktwolken). Die Darstellung ergibt sich durch das Eintragen aller Messwerte in ein Koordinatensystem.

KPIV

Key Process Input Variable

KPOV

Key Process Output Variable

Kreativität

Wichtig bei der Entwicklung und Optimierung, um neue Wege zu entdecken. Am kreativsten ist man, wenn man abschalten kann und das Gehirn zur Ruhe kommt.

Kundenaudit

2nd Party-Audit; üblicherweise ein vom Managementbeauftragten oder einer vergleichbar ausgebildeten Person eines Lieferanten bei dessen Kunden.

Kundentakt

Formel zur Berechnung des Kundentakts: tägliche Arbeitszeit/die vom Kunden täglich benötigte Stückzahl
Herzschlag der Fertigung; gibt den Takt an, in dem der Kunde durchschnittlich seine Ware abruft.
= Netto Arbeitszeit/Tag dividiert durch Kundenbedarf (Anz. Teile)/Tag

KVP

KVP ist eine Abkürzung für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess (engl.: Continuos Improvement Process (= CIP)), und wird in der Regel mit dem japanischen Kaizen gleichgesetzt, da es beim KVP ebenso um die stetige Verbesserung in kleinen Schritten zur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen geht. Dabei bezieht sich KVP auf die Produkt-, Prozess- und Servicequalität.

Kyoryoku-Lieferanten

zu deutsch: Haus- und Hoflieferant; familiäre Partnerschaft mit Lieferanten auf Grundlage der 6R (Teil der Corporate Governance)

LCL

engl. Lower Control Limit, dt. Untere Kontrollgrenze (= UKG)

Leadtime

englisch für Durchlaufzeit

Lean

Begriff aus der MIT Studie 1990 (Zweite Industrielle Revolution)
Es handelt sich dabei um eine Unternehmensphilosophie, welche im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise die Wettbewerbsfähig der Organisation steigern soll.

Lean Initial Audit

Erste Analyse, auch Potenzialanalyse genannt, welches oft über ein Lean Accounting oder einen Wertstrom möglichen Optimierungsbedarf innerhalb der Prozesse aufzeigt.

Lean Management

ist eine Managementphilosophie, die auf 6 Grundstrategien basiert:

  • kontinuierlicher Materialfluss
  • simultaneous engineering
  • strategischer Kapitaleinsatz
  • Unternehmen als Familie
  • Proaktives Marketing
  • umfassendes Qualitätsmanagement

Lean Manufacturing

Die Herstellung der Produkte und pünktliche Bereitstellung für den Kunden unter minimalem Ressourcenaufwand.

Lean Production Management

Management der schlanken Produktion

  • geringe Bestände
  • Reduktion des Lagerbestandes und der Fabrikfläche
  • Optimierung im Umgang mit Personalressourcen
  • Reduzierung des Ausschusses und der Fehler
  • Zeitreduzierung bei Produktentwicklung bei Steigerung der Produktvielfalt

Lieferantenaudit

2nd Party-Audit; üblicherweise ein vom Managementbeauftragten oder einer vergleichbar ausgebildeten Person eines Kunden bei dessen Lieferanten.

Lieferantenmanagement

Es handelt sich hierbei um ein organisationsübergreifendes systematisches Wertschöpfungssystem mit Lieferanten in einer Netzwerkstruktur, bei denen Prozesse über Güter-, Finanz- und Informationsflüsse in Beziehung und gegenseitigem Austausch stehen.

LIFO

Last In, First Out; als letztes rein als erstes raus, bezeichnet eine mögliche Struktur innerhalb einer Warteschlange von Waren oder Dokumenten

Lipide (im Blut)

Fette und fettähnliche Substanzen im Blut, die Energiequellen darstellen und bestimmte Vitamine transportieren. Lipiden (Blutfetten) gehören Cholesterin und Triglyceride, manche Lipide sind essentiell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden, andere werden vom Körper selbst produziert.

LIPOK

siehe SIPOC

Lipoproteine

Um Fette im Blut zu transportieren, werden Eiweißstoffe als Transporter gebraucht. Unter anderem nennt man Triglyceride und Cholesterin Lipoproteine.

Lipoproteine HDL hoher Dichte

Lipoproteine hoher Dichte (High-Density Lipoproteins, HDLs) verhalten sich entgegengesetzt. Sie reinigen die Gefäßwände, entfernen überschüssiges Cholesterin aus dem Körper und können so zur Vorbeugung gegen Herz- und Gefäßkrankheiten beitragen.

Lipoproteine LDL niedriger Dichte

Aus Lipiden und Proteinen bestehende Partikel, die dem Transport von Fetten im Blut dienen. Lipoproteine niedriger Dichte transportieren (große Mengen) Cholesterin von der Leber in verschiedene Körpergewebe.

LMB

Lean Management for Business

LOFO

Lowest In, First Out; die Ware mit dem höchsten Wert wird als erstes entnommen, bezeichnet eine mögliche Struktur innerhalb einer Warteschlange von Waren oder Dokumenten

Logik

beschreibt die Fähigkeit zum Erkennen verketteter Reaktionen/Prozesse, wiederkehrender Muster und zielorientiertem Denken.

Lorenzkurve

Nach seinem Entdecker, dem US-amerikanischen Statistiker und Ökonomen Max Otto Lorenz benannt, stellt die Ungleichheit der statistischen Verteilung grafisch dar.

Low Cost Intelligent Automation

LCIA bedeutet: die täglichen Produktionsabläufe, durch intelligente, einfache Lösungen zu erleichtern, und dadurch die Produktivität kontinuierlich zu steigern!

Low-Tech-Anlage

Einfache und sichere Technik; hierbei werden Anlagen und Maschinen bevorzugt, die eine ausgereifte und sichere Technik, welche zuverlässig und konstant läuft, beinhalten und vor Ort durch die Mitarbeiter beherrschbar sind. Diese werden hochtechnologischen Anlagen, welche Fachkräfte zur Wartung und Instandhaltung benötigen trotz deren erhöhter Taktzeit und Leistung bevorzugt. Dabei werden Prototypen und Unikate werden möglichst vermieden. „Verwende nur Bewährtes.“
Vergleiche mit Low Cost Automation

LSL

engl. Lower Specification Limit, dt. Untere Spezifikationsgrenze (= USG)

Marketing Konzept

Schlüssige Planung der notwendigen Maßnahmen, um die Strategien und Unternehmensziele umzusetzen. Dabei wird zwischen fünf Konzeptionsebenen unterschieden:

  • die Analyse der aktuellen Situation eines Unternehmens
  • die Marketingziele, einschließlich des Marketingleitbildes
  • die Marketing Strategie
  • die Marketing-Aktionsprogramme
  • die Marketing-Planung/Durchführung und Marketing-Controlling

Maschinenstoppberechtigung

Der Mitarbeiter ist berechtigt bei Fehlern und Störungen den laufenden Prozess zu stoppen, um Folgefehler und Standardabweichungen bei nachgelagerten Prozessen zu vermeiden.

Maschinenzykluszeit

Zeitspanne einer Anlage/Maschine, um ein Produkt herstellen zu können inkl. Be- und Entladen.

Maslows Bedürfnispyramide

Grundlage der Triebe und Bedürfnisse

MAYA-Prinzip

Most Advanced Yet Acceptable, so komplex wie gerade noch akzeptabel

MBF

Management by facts

MbP

Synonyme für Hoshin Planning

mediterrane Kost („Mittelmeer-Diät“)

Zu den wesentlichen Merkmalen dieser Küche gehören üppige Gemüsegerichte, frisches Obst als tägliche Nachspeise, Olivenöl als Hauptfettquelle, Milchprodukte (hauptsächlich Käse und Jogurt), Fisch und Geflügel (jedoch nicht in großen Mengen), bis zu vier Eier pro Woche, rotes Fleisch in kleinen Mengen und ein mäßiger Weinkonsum. Wer diesem Ernährungskonzept folgt, führt eine Fettmenge zu, die zwischen 25 % und 35 % der Gesamtkalorienaufnahme beträgt, wobei der Anteil gesättigter Fette nur bis zu etwa 8 % davon ausmacht. Bei der klassischen mediterranen Kost ist der Anteil von (höherwertigeren) Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren ausgewogener als bei der in westlichen Ländern üblichen Ernährungsweise.

Mehrmaschinenbedienung

Gleichzeitiges Bedienen mehrerer Maschinen/Anlagen, welche nicht aufeinander aufbauen. Vorteil ist das Nutzen der Wartezeit, da der Mitarbeiter eine Maschine bestücken kann, während die zweite Anlage das Produkt bearbeitet. Teilweise wird hierbei ein niedriger Nutzungsgrad der Anlage/Maschine in Kauf genommen, um bei Bedarf noch Kapazitätsreserven nutzen zu können.

Meilensteine

engl. Milestones, werden Zwischenziele im Projektmanagement bezeichnet

Membran

Die Trennschicht zwischen dem Inneren einer Zelle und dem Zellaußenraum, die den Stoffaustausch mit der Umgebung reguliert.

Mentales Training

Dieses Training soll bestehende Gedankenabläufe und Vorstellungen bewusst beeinflussen.

Metabolismus (Stoffwechsel)

Physikalische und chemische Reaktionen in lebenden Organismen, die zur Aufrechterhaltung des Lebens notwendig sind, wie zum Beispiel die Verdauung von Nahrung und Nährstoffen, die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten mit dem Urin und Stuhl, der Blutkreislauf und die Atmung.

Mind Mapping

eine von dem britischen Mentaltrainer Tony Buzan entwickelte Methode, die vom Ausgangspunkt sich immer weiter in einzelne Ideen und Aufgaben verzweigt. Dabei lassen sich einzelne Themengebiete durch unterschiedliche Farbcodes kennzeichnen.

MIT

steht für Massachusetts Institute of Technology (MIT, zu deutsch: Institut für Technologie Massachusetts); es handelt sich hierbei um eine Technische Hochschule und Universität in Cambridge, Massachusetts, USA. Bekannt wurde sie unter anderem durch die MIT-Studie „International Motor Vehicle Program (IMVP)“, unter der Leitung von James P. Womack und Daniel T. Jones, welche den Herstellungsprozess aller großen Automobilhersteller auf den Prüfstand stellte und den Begriff “Lean Production” weltweit bekannt machte.

Mitarbeiterzykluszeit

Die Zeitspanne beinhaltet das Be- und Entladen der Anlage/Maschine exklusive der Wartezeit, die durch den Mitarbeiter zum Starten des nächsten Bearbeitungsprozesses aufgebracht werden muss.

Mitochondrien

„Energiekraftwerke” der Zellen. Mitochondrien erfüllen wichtige Funktionen und wandeln u. a. Nährstoffe in Energie um.

Monitoring

Der Bergriff des Monitoring bezeichnet zunächst ein Verfahren, bei dem mittels technischer Hilfsmittel ein System oder ein bestimmter Prozess systematisch überwacht, protokolliert und analysiert wird. Das Monitoring ermöglicht das Generieren und Auswerten von Daten.

MSA

Messsystemanalyse zur Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit

MTBF

engl. “Mean time before failure”, dt. „mittlere Lebensdauer”

MTM

Ist eine Abkürzung aus dem Englischen und steht für “methods-time measurement“, zu deutsch auch Arbeitsablauf-Zeitanalyse (AAZ) genannt. Es handelt sich dabei um eine Methode zur Analyse von Arbeitsabläufen und Ermittlung von Plan- und Vorgabezeiten. Sie ist das am häufigsten eingesetzte „System vorbestimmter Zeiten“ im Arbeitsstudium.

MTTF

engl. „Mean time to failure”, dt. „mittlere Lebensdauer für nicht reparierbare Teile”, z. B. Blitzlampen

Muda

(japanisch) Verschwendung, siehe 3 Mus

Mura

siehe 3 Mus

Muri

siehe 3 Mus

Nagara

Start-Schalter, der mit einer Handbewegung außerhalb des Gefahrenbereichs ausgelöst werden kann und den Prozess startet.

Nagara-System

Zwei oder mehr Tätigkeiten in einer Bewegung/einem Bewegungsfluss ausführen.

Nagareka

siehe kontinuierlicher Fließprozess

NEE

Net Equipment Effectiveness (NEE) = Netto-Gesamtanlageneffektivität (NGE)
Formel: NEE = Leistung * Qualität
Siehe OEE und TEEP

Nemawashi

Nemawashi (根回し) ist die japanische Vorgehensweise, um in einem Abstimmungsprozess zu einem Konsens zu kommen. Dabei werden alle an der Entscheidung beteiligten Interessensgruppen in einem persönlichen Gespräch unter vier Augen gehört. Alle Ideen, Themen und Konzepte werden von allen Seiten betrachtet und getestet. Ziel ist die Erreichung eines grundsätzlichen Commitment aller Entscheidungsträger, dies wird auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr in Frage gestellt oder durch Diskussionsrunden geschwächt! Auch wenn in die Vorarbeit mehr Zeit investiert wird, um Informationen, Ideen und deren Unterstützung oder eine Änderung in allen Gesichtspunkten auch von anderen Bereichen aus zu diskutieren, so ist der Gesamtprozess des Nemawashi dennoch effektiver, schneller, wirksamer und nachhaltiger im Vergleich zu den westlichen Sitzungsmarathons.

Neurotransmitter

Biochemische Stoffe, die von Nervenzellen ausgeschüttet werden und Impulse von einer Nervenzelle auf eine andere Nervenzelle oder eine Organzelle (z. B. eine Muskelzelle) übertragen. Azetylcholin, Dopamin und Serotonin zählen zu den Neurotransmittern.

nicht wertschöpfend

jede Tätigkeit, die die Kosten für das Produkt/Prozesses erhöht jedoch dem Produkt/Prozess keinen Mehrwert bringt.

Noradrenalin

bewirken Blutzuckererhöhung und Bluthochdruck – mehr Aggession

Norm

Eine Norm entspricht einem anerkannten und eingeführten Standard, mit einem Geltungsbereich und Übereinkunft zu fest definierten Prozessen. Für Normen gibt es verschiedene Gültigkeitsbereiche, in der dieses Standard gültig sein kann, z. B. DIN-Normen, die deutschlandweit gültig sind.

Nukleosomen

Strukturkomponenten der Chromosomen, die aus DNA bestehen, welche um Histone gewickelt ist.

Null-Fehler-Management

Auch Null Fehler Prinzip; ist das Streben aller am Prozess Beteiligten die Fehler gegen Null zu führen. Dies ist ein Kernelement bei vielen Qualitäts- und Prozessoptimierungssystemen (z. B.: TQM, Lean, Six Sigma)

Nutzleistungen

Als Nutzleistung wird die gewonnene Energie/Zeiteinheit bezeichnet.

OAE

Overall Administration Effectiveness
Formel: OAE = OEE * OSE

OBO

steht für one-by-one – Der Reihe nach/
nacheinander siehe FiFo

OEE

Overall Equipment Effectiveness (OEE) = Gesamtanlageneffektivität (GAE)
Formel: OEE = Verfügbarkeit * Leistung * Qualität

One Point Lesson

Kurzerklärung/-schulung, die in wenigen Schritten erläutert, wie ein Problem gelöst werden kann oder ein Gerät zu bedinen ist oder ein Prozess zu bearbeiten ist.

One-Piece-Flow

Fertigungskonzept ohne WIP, das Produkt wird einzeln von einem an den nächsten Arbeitsplatz weitergegeben, um Ressourcen zu sparen.

OSE

engl. Overall Service Effectiveness, dt. Gesamtserviceeffizienz

Osteomalazie (Knochenerweichung)

Ist auf eine Mineralisierungsstörung zurückzuführen. Als Ursache der Osteomalazie gilt ein Vitamin-D-Mangel, der bei Kindern zu weichen und deformierten Knochen führt.

Osteoporose (Knochenschwund)

Eine Erkrankung, die durch eine verminderte Knochenmineraldichte und poröse Knochen gekennzeichnet ist und mit einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche einhergeht.

OSW

Oberer Schwellenwert

Oxidativer Stress

Ein Zustand, bei dem die Belastung durch oxidierende Substanzen (z. B. freie Radikale, reaktive Sauerstoffspezies und reaktive Stickstoffspezies) nicht mehr durch antioxidative Schutzsysteme neutralisiert werden kann.

p

engl. Probability, dt. Wahrscheinlichkeit

Paarweiser Vergleich

statistische Vergleichsmethode, bei der einzelne Objekte paarweise verglichen werden. Bei diesem Vergleich lassen sich auch geringfügige Unterschiede aufzeigen.

Pareto-Analyse

Hierbei handelt es sich um ein Säulendiagramm, welches die einzelnen Werte der Größe nach geordnet darstellt (links = größter Wert, rechts = kleinster Wert). Häufig ist es ergänzt durch einen Bogen zu sehen, in welchem die darunter angeordneten Säulen summiert dargestellt werden. Einsatzort ist zur Visualisierung in der Statistik z. B. die ABC-Analyse.

Pareto-Prinzip

auch als „80-20 Regel“ bekannt; besagt, dass 80% von 20 % abhängig sind. Z. B. 80% der Stillstände sind von 20% der Probleme abhängig. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass 80% der Stillstände mit einem Mitteleinsatz von 20% beseitigt werden können. D. h. mit geringem Aufwand (20%) erntet man großen Erfolg (80%).

PDCA

Deming-Kreis oder auch Deming-Rad, Shewhart cycle oder PDCA-Zyklus genannt, beschreibt die Schritte “Plan, Do, Check, Act”.
Siehe PDCA-Zyklus

PDCA-Schema

Das PDCA-Schema erfolgt in vier Schritten:

  1. Problemanalyse
  2. Lösungsfindung
  3. Überprüfung
  4. Umsetzung

siehe auch PDCA-Zyklus

PDCA-Zyklus

PDCA (engl.: “Plan, Do, Check, Act”), früher auch als PDSA (engl.: “Plan, Do, Study, Action”) bezeichnet, ist die Nummer 5 von den 14 Punkten des Managementprogramms nach Deming. Auf deutsch steht PDCA für die kontinuierliche „Planung, Durchführung, Kontrolle und Korrektur” bei der Verbesserung des Managementprogramms. Genauer steht „P” für die Planung der Verbesserung, „D” für die Ausführung der Verbesserungsmaßnahme, „C” für die Überprüfung der Wirksamkeit und „A” für die Umsetzung, Standardisierung bzw. Anpassung.

Siehe auch PDCA-Schema.

Peitschenhiebeffekt

bezeichnet das Phänomen, der Schwankungen in der Bestellkette. Das Verhältnis dieser Schwankungen wächst mit der Länge der Lieferkette, man spricht von einem Aufschaukeln, Vergrößern vom Endkunden zum Ursprung der Lieferkette. Ist die Schwankung zwischen Endkunde und Verkäufer noch klein, so wächst sie gewaltig an bis hin zum Lieferanten und weicht somit stark von der Nachfrage ab. Im Supply-Chain-Management im Rahmen des Risikomanagements liegt hierauf ein zentraler Schwerpunkt, er zeigt die Notwendigkeit zur Integration und Koordination entlang der Lieferkette auf.

pH-Wert

Ein Maß für die Stärke der sauren bzw. alkalischen (basischen) Wirkung einer Lösung. Der pH-Wert 7 (pH-Wert von reinem Wasser) wird allgemein als neutral bezeichnet. Lösungen mit einem Wert unterhalb von pH = 7 weisen eine saure Wirkung, Lösungen mit einem Wert oberhalb von pH = 7 eine basische bzw. alkalische Wirkung auf. Der pH-Wert des Blutes, der auch als „physiologischer pH-Wert“ bezeichnet wird, liegt bei 7,4. Blut ist also leicht basisch.

Pick-by-Light

Pick-by-Light zu Deutsch etwa „Kommissionieren nach Licht”. Pick-by-Light gehört zu den „beleglosen” Kommissionierverfahren hierbei werden Kommissionier- oder Pickliste dem Kommissionierer über ein Lichtsignal der Artikel und die Menge für die Entnahme direkt angezeigt. Es entsteht eine Kommissionierung mit Poka Yoke.

Pitch

Kundentakt * sinnvolle Produktionsmenge/
OEE
sinnvoll = größter gemeinsamer Teiler oder kleinstes gemeinsames Vielfaches der Verpackungseinheiten

Plasma

Flüssiger Teil des Blutes, in dem die Blutzellen schwimmen. Blutplasma besteht zu etwa 92 % aus Wasser und enthält zudem Proteine, Glukose, Gerinnungsfaktoren, Mineralionen, Hormone und Kohlendioxid (CO2) in gelöster Form.

PM-Analyse

Funktionsanalyse im Rahmen von TPM um die die physikalischen Ereignisse bei Maschinenstörungen zu untersuchen.

Point Kaizen

Punktuelle Verbesserung, welche in kleinem Rahmen (2–3 Mitarbeiter) meist im Anschluss an eine Kaizen-Stehung oder einen Kaizen-Workshop auf einen Arbeitsplatz beschränkt umsetzen.

Poka Yoke

(japanisch) fehlhandlungssicher, Vermeiden unbeabsichtigter Fehlhandlungen – System zur präventiven Fehlervermeidung

Portfolio

Portfolio vom lateinischen portare „tragen“ und folium „Blatt“; bezeichnet das Zusammentragen von Informationen und Daten zu einem bestimmten Thema. Umgangssprachlich wird der Begriff auch für die Sammlung von Methoden, Verfahren und Handlungsweisen eingesetzt. Firmen sprechen zudem auch oftmals vom Produktportfolio, um die hergestellten Produkte/Dienstleistungen aufzuzählen.

Pp

engl. Performance of Process, dt. Prozessleistung

Ppk

engl. Performance of Process critical, dt. kritische Prozessleistung

Problemlösungskompetenz

beschreibt die Fähigkeit komplexe Probleme analysieren und verstehen zu können, um diese zu guter letzt lösen zu können. Dabei können Problemlösungsmethoden unterstützend wirken. Fähigkeiten wie logisches Denken, Kreativität und Kognition spielen hierbei eine große Rolle.

Problemlösungsmethoden

sind strukturierte Vorgehensweisen, die helfen Probleme schnell und mit wenig Aufwand dauerhaft in den Griff zu bekommen und zu einem stabilen, störungsfreien Betrieb zu führen. Dabei können mit Problemlösungsmethoden eine Vielzahl von verschiedenen Themengebiete behandelt werden wie Entwicklungsschwierigkeiten, Störungen im Prozess, Ausschuss und Nacharbeit, Qualitätsprobleme oder Probleme bei Lieferschwierigkeiten.
Der Schlüssel zur Problemlösung liegt dabei in einer Vielzahl von Werkzeugen (TRIZ, AFD, Kreativitätstechniken, Kepner Tregoe, Ishikawa-Diagramm) und dem Nutzen des Know Hows der am Prozess Beteiligten.

Problemlösungsschema

beschreibt die Vorgehensweise zur Problemlösung z. B. durch einen A3 Problemlösungsbericht

Process Capacity Table

Heijunkatafel – siehe Heijunka

Process Mapping

Prozess-Abbildung

Produkt-Audit

Ein Produkt-Audit befasst sich mit der Konformität bezogen auf ein spezielles Produkt/-reihe und der daran orientierten In- und Output Prozessen. Meist mit dem Fokus auf die zu erwartenden Kundenerwartungen.

Produkt-FMEA

Im Jahr 2007 hat der VDA die System-
FMEA
und die HW-SW-/Konstruktions-
FMEA
zur sogenannten Produkt-FMEA zusammengefasst, da das zu betrachtende System meist nicht eindeutig aufgelöst werden kann.

Produktionsglättung

Heijunkatafel – siehe Heijunka

Produktionsnivellierung

Heijunkatafel – siehe Heijunka

Produktionssystem

Die Strukturierung, Organisation und Regelung der Produktionsprozesse, beginnend bei der Layoutgestaltung der Produktionseinrichtungen über die Arbeitsvorbereitung, Zeitwirtschaft, Instandhaltung und Materialbereitstellung bis hin zum Fertigungsablauf vom ersten Bauteil bis zur Endmontage.

Progressive Relaxation

Muskelentspannungstraining

Projekt-Audit

Ein Projekt-Audit befasst sich mit der Statusanalyse (Fortschritt) eines Projektes.

Prozess-Audit

Ein Prozess-Audit befasst sich mit der Konformität bezogen auf einen speziellen Kernprozess und der daran orientierten In- und Output Prozessen.

Prozess-FMEA

Eine Prozess-FMEA (P-FMEA) untersucht auf Basis der Design-FMEA die Einflüsse und die potentiellen Fehlermöglichkeiten im Produktions- oder Leistungsprozess.

Prozesskapazitätstabelle

Die Tabelle welche die Auslastung der Anlage/Maschine mit deren Kapazitäten vergleicht.

Prozessmapping

visuelle Abbildung/Darstellung eines Prozesses (SIPOC, Wertstrom, Flussdiagramm, usw.)

Prozesszeit

Die Zeit, die für einen Prozessschritt ohne Wartezeit notwendig ist.

PSA

Persönliche Schutzausrüstung

Pull-System

Im Gegensatz zum Push-System erfolgt im Pull-System die Fertigung nur nach Bedarf und nicht nach Planung (Fertigung im Kundentakt).

Push-System

Gegenteil zu Pull-System, bezeichnet die Fertigung nach Planung

Put-to-Light

Dabei werden die Artikel, im Gegensatz zu Pick-by-Light, in den jeweiligen Behältern, der durch ein Licht gekennzeichnet wird, hinzugefügt.

QCC

Quality Control Circle, siehe Qualitätszirkel

QCO

engl. Quick Change Over, dt. Rüstzeitoptimierung
siehe Rüstzeitoptimierung

QFD

Methode zum strukturierten Umsetzen von Kundenwünschen in Produkte
siehe auch Quality Function Deployment

QRK

Qualitätsregelkarte, siehe Regelkarten

Qualitätssicherung

Nach DIN EN ISO 8402, 1995-08, Ziffer 3.5 ist unter Qualitätssicherung jede geplante und systematische Tätigkeit zu verstehen, die innerhalb des Systems verwirklicht wird und die dargelegt wird, um Vertrauen dahingehend zu schaffen, dass eine Einheit die Qualitätsforderung erfüllen wird. Qualitätssicherung ist die Summe aller Maßnahmen, um konstante Produktqualität sicherzustellen. Man unterscheidet Eigenüberwachung und Fremdüberwachung. Darüber hinausgehend ist die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001.

Qualitätszirkel

ist ein innerbetrieblicher Arbeitskreis, zur Optimierung der Qualität, welcher das Know How, die Ideen, Erfahrungen und Verantwortungsbereitschaft der Mitarbeiter aktiviert und nutzt.

Quality Function Deployment

frei übersetzt aus dem Japanischen Original (Hin Shitsu, Ki N, Kai Ten) bedeutet es so viel wie Merkmal-Funktions-Darstellung. Ist eine Methode der Qualitätssicherung, welche auf den Japaner Yoji Akao im Jahr 1966 zurückgeht. Ziel der Methode ist es durch ein multidisziplinäres Team die Konzeption, die Erstellung und der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen sowie die technischen Daten des Endproduktes nach dem Wunsch des Kunden festzulegen. Dabei zieht QFD alle Unternehmensbereiche in die Qualitätssicherung mit ein.

QVT

Qualitätsverbesserungsteam

R. U. M. S.

Abkürzung zur Vorbereitung von Meetings/
Besprechungen

  • Räumlichkeiten
  • Unterlagen
  • Medien
  • Sitzordnung

REFA

Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e. V.

Referenzwerte

z. B. bei der Ernährung bedarfsangepasste Energie- und Nährstoffzufuhr

Regelkarten

Mittel des Qualitätsmanagements um Prozessverläufe sichtbar zu gestalten.
Siehe auch SPC

Reißleine

Um Fehlerfortpflanzungen zu vermeiden, muss bei Problemen im Produkt oder den Prozess betreffend, der Prozess umgehend durch die Reißleine angehalten werden. Das Prinzip ist vergleichbar der Notbremse in Zügen.
Der Einsatz von Reißleinen, Poka Yoke und Andon ist die logische Konsequenz aus der Null-Fehler-Methode.

Repeatability

Wiederholbarkeit

Reproducibility

Reproduzierbarkeit

Retina (Netzhaut)

Das Nervengewebe an der Innenseite des Auges, das für die Bildentstehung verantwortlich ist. In der Retina werden Lichtsignale in Nervenimpulse umgewandelt, die dann über den Sehnerv an das Gehirn übertragen werden.

Reviews

Rückblick auf das Erreichte und dem, was man daraus gelernt hat.

ROI

Return on investment

RSU-Analyse

Analyseverfahren aus der Materialwirtschaft, siehe auch XYZ-Analyse

  • R = regelmäßig, konstanter Verbrauch, wenig Schwankungen
  • S = saisonal/trendförmig, unregelmäßiger Verbrauch
  • U = unregelmäßig, keine Vorhersage möglich

RTY

engl. Rolled Througput Yield, dt. „Durchgangs-Ausbeute”

Rüstzeit

Zeitspanne zwischen dem letzten Gutteil und dem ersten Gutteil nach Freigabe durch die Qualität

Rüstzeitoptimierung

Durch internes und externes Rüsten die Stillstandszeit zwischen dem letzten Gutteil und dem ersten Gutteil optimieren

ry x

engl. correlation between x and y, dt. Korrelation zwischen x und y

Schlafapnoe

Atmungsstörungen durch wiederholte Atem-Aussetzer

Schrittmacher

Prinzip zur Abstimmung der Prozesse. Dieses Prinzip wurde schon bei der Seefahrt eingesetzt, um den Takt des Eintauchens der Paddel durch den Trommler zu synchronisieren.

Schrittmacherprozess

Engpassprozess, welcher die Fertigung insgesamt aufhält oder den maximalen Durchfluss vorgibt

SCM

engl. Supply-Chain-Management, dt. Lieferkettenmanagement
siehe Lieferantenmanagement

Seiketsu

siehe 5S

Seiri

siehe 5S

Seiso

siehe 5S

Seiton

siehe 5S

Selbstdisziplin

Überwindung des inneren Schweinehundes
Siehe 5S

Selbstkontrolle

Nach der Fertigung des Produktes wird durch den Mitarbeiter selbst oder die Gruppe eine 100%-Kontrolle (Sichtkontrolle) durchgeführt. Dieser Prozess sollte durch weitere unterstützende physikalische Maßnahmen (z. B. Poka Yoke) zur Prozesskontrolle unterstützt werden.

Sensei

Mentor/Wächter

Sensi

respektabler Meister oder Lehrer

SGS

Abkürzung für schmutzig, gefährlich, schwierig

SGS (3Ds)

Schmutzig, gefährlich, schwierig (Dirty, dangerous, difficult).

Shainin

Dorian Shainin, ein japanischer Statistiker, entwickelte Qualitätsregelkarten, Lot-Plot-Methode, “Red X”-Konzept

Shainin-Methode

Vier Praktikerverfahren zur Eingrenzung und Identifizierung von Einflussgrößen:

Shop Floor Management

Shop floor, aus dem Englischen von Fabrik abgeleitet, bezeichnet den Ort der Produktivität, der Wertschöpfung. Mit Shop Floor Management ist die bodenständige Führung vor Ort, am Ort der Wertschöpfung gemeint.
Aufgabenbereich:

  • Erkennung von Abweichungen zum definierten Sollzustand
  • nachhaltige Behebung von Problemen, Problemlösungskompetenzen beim Mitarbeiter aufbauen
  • Auftragssteuerung
  • Führen der Mitarbeiter mit Hilfe von visualisierten KPIs

Sichtkontrollen

visuelle Kontrolle von Teilen, Produkten oder des Arbeitsplatzes zur Einhaltung des Qualitätsstandards
siehe Sichtprüfung

Sichtprüfung

ist ein optisches oder visuelles Kontrollverfahren zur Prüfung von Produkten oder Produktteilen nach einem Prozessschritt zur Qualitätssicherung. Die Sichtprüfung ist als zerstörungsfreies Prüfverfahren in der DIN EN 13018 beschrieben und in drei Teile unterschieden:

  • Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel (also Betrachtung der Prüffläche mit dem bloßen Auge)
  • Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel (optische Hilfsmittel wie z. B. Lupen, Endoskope, Spiegel)
  • Indirekte Sichtprüfung (mit Kamera, Videoskop, usw.)

Sigma

griechischer Buchstabe für Sigma bedeutet Standardabweichung einer Veränderlichen

Sinnhaftigkeit

beinhaltet im Kohärenzsinn

SIPOC

engl. Supplier/Input/Process/Output/
Customer, dt. Lieferant/Eingang/Prozess/
Ergebnis/Kunde

SIPOC-Diagramm

Supplier-Input-Process-Output-Customer Diagramm

Six Sigma

statistische Prozessoptimierung/Methode des Qualitätsmanagements, es beschreibt die Fehlerfreiheit von Prozessen mit 99,99966% Sicherheit und reduziert somit den Prüfungsaufwand durch robuste Prozesse

Six Sigma Black Belt

Projektleiter von Six Sigma Projekten, ist idealerweise Vollzeit innerhalb der Six Sigma Organisation tätig. Er ist Methodenexperte in der Anwendung von Six Sigma Methoden und Instrumenten.

Six Sigma Green Belt

Projektleiter und Projektmitarbeiter in Six Sigma Projekten sind und diese auch im eigenen Verantwortungsbereich umsetzen. Sie haben Kenntnisse der grundlegenden Six Sigma Methoden und Instrumente.

Six Sigma Master Black Belt

idealerweise Vollzeit in der Six Sigma Organisation tätig, er ist Berater und Coach und unterstützt in dieser Funktion Projekte und deren Projektleiter, sowie den Six Sigma Sponsor/Champion, durch sein erweitertes Wissen der Six Sigma Methoden und Instrumente.

Six Sigma Sponsor/Champion

Entscheider/Machtpromoter, in der Regel Prozessverantwortlicher und Auftraggeber von Six Sigma Projekten. Er hilft bei der Durchführung von Projekten, indem er Hindernisse aus dem Weg räumt und für die benötigten Ressourcen sorgt.

Six Sigma White Belt

Mitarbeiter, welche häufig Kontakt mit Six Sigma Projekten haben oder in einem mitwirken und dadurch die Rahmenbedingungen eines Six Sigma Projektes und dessen Abläufe mitbekommen haben. Sie bringen ihre Fachkompetenz und ihr Know How in das Projekt mit ein.

Six Sigma Yellow Belt

Mitarbeiter, welche häufig Kontakt mit Six Sigma Projekten haben oder in einem mitwirken und durch eine 2-tägige Schulung die Rahmenbedingungen eines Six Sigma Projektes und dessen Abläufe erläutert bekommen haben. Sie bringen ihre Fachkompetenz und ihr Know How in das Projekt mit ein.

SMART

Prinzip für Ziele und Problembeschreibungen steht für:

  • S = spezifisch
  • M = messbar
  • A = akzeptiert/angemessen/attraktiv/
    ausführbar/anspruchsvoll
  • R = realistisch/realisierbar
  • T = terminiert

SMED

Single Minute Exchange of Die (Rüstzeitoptimierung) wird im Zusammenhang mit Quick Change Over (QCO, zu deutsch: schnelles Rüsten) für das Rüsten im einstelligen Minutenbereich gesehen.
Als Rüstzeit wird standardmäßig die Zeitspanne vom letzten guten Teil einer Serie bis zum ersten guten Teil der nächsten Serie gesehen.
siehe Rüstzeitoptimierung

soft skills

Soziale Kompetenz

Spagetti-Diagramm

Wegdiagramm zur Visualisierung von zurückgelegten Wegen und Strecken während eines Prozesses

SPC

Statistische Prozesskontrolle (statistical process control), von Walter A. Shewhart entwickelt, ist eine visuelle Darstellung von statistischen Prozessverläufen.
Siehe auch Regelkarten

Sponsoren

Als Sponsoren werden Personen oder Organisationen bezeichnet, welche eine andere Person oder eine andere Organisation fördern. Die Unterstützung kann von der Planung und Organisation bis hin zur Bereitstellung von Geldern, Sachmitteln, Dienstleistungen und Know How reichen. Ziel des Sponsors ist es, durch sein Sponsoring seine Bedürfnisse voranzutreiben. Die kann intern der erfolgreiche Projektabschluss oder extern die Erhöhung des Bekanntheitsgrades oder Imageverbesserung, also ein Marketingziel, darstellen.

Spurenelemente

zahlreiche Mineralstoffe in kleinen Mengen

SS

engl. Sum of Squares (= SQ), dt. Summe der Abweichungen vom Mittelwert, quadriert

Standardarbeit

Eine festgelegte Abfolge von Prozessschritten, welche vom Mitarbeiter zur Durchführung seiner Arbeit innerhalb des Taktes ausführt.

Standardarbeitskombinationsblatt

Wird eingesetzt, um die optimale Abfolge (bezogen auf die Ressourcennutzung) der Prozessschritte für einen Mitarbeiter zu dokumentieren.

Standardarbeitsvorgänge

Optimierte Arbeitsweise, welche an die Arbeitsumgebung angepasst ist und mit minimalen Ressourcen (Mitarbeitern, Bestände, Raum und Werkseinrichtung) ein optimales Ergebnis erlaubt.

Standardlayout

visualisierter Plan eines Arbeitsplatzes oder einer Zelle/Arbeitsstation, aus der ersichtlich wird, wie Standardarbeit zu vollrichten ist.

Standardumlaufbestände

Minimale Menge an Material um einen Versorgungszyklus zu erstellen, welcher keine Stillstände oder Verzögerungen im Prozess verursacht.

status quo

Stand der Dinge

Steakholderanalyse

interne Analyse der Kräfteverhältnisse und deren Auswirkung auf das Projekt, welches durch den Projektleider für sich selbst durchgeführt werden sollte.

Störung

jegliche Abweichung vom Standardprozess

Störungsmanagement

Bezeichnet das rechtzeitige Erkennen und Beheben von Störungen

Supermarkt

Supermarktprinzip ist die über Min- und Max-Bestände geführte regelmäßige Auffüllung von Lager und Regalflächen mit deren zugewiesenen Artikeln

System-FMEA

Eine System-FMEA (S-FMEA) untersucht die Einflüsse und die potentiellen Fehlermöglichkeiten beim Zusammenwirken von Teilsystemen in einem Systemverbund. Im Besonderen aber an den Schnittstellen der einzelnen Komponenten bzw. die Auswirkungen aus dem Zusammenspiel dieser.

siehe Produkt-FMEA

Systemaudit

Ein Systemaudit befasst sich mit der Konformität bezogen auf das benannte Managementsystem.

Systolischer Blutdruck

Der höchste Blutdruckwert. Er kann während der Kontraktion des Herzmuskels gemessen werden und wird bei der Blutdruckangabe an erster Stelle genannt (Beispiel: 120/80).

T. O. T. E.

Die T. O. T. E.-Schleife ist ein Modell der Zielerreichung

Taktzeit

„Taktzeit, auch Arbeitstakt oder Takt genannt, ist die Zeit, in der jeweils eine Mengeneinheit fertiggestellt wird, damit das Fließsystem die Soll-Mengenleistung erbringt.”
Definition laut REFA Verband

siehe auch Kundentakt

TAT

engl. Turn Around Time, dt. Reichweite der Bestände

TCM

Traditionelle chinesische Medizin

TEEP

Total Effective Equipment Productivity
Totale effektive Anlagenproduktivität setzt sich aus EU (Equipment Utilization, zu deutsch: Equipmentauslastung) und OEE (Overall Equipment Effectiveness) zusammen
Formel: TEEP = Auslastung (EU) * Leistung * Verfügbarkeit * Qualität

Theory of Constraints

Engpassanalyse

Thesaurus

Thesaurus vom griech.: thesauros, dt.: Schatz, Schatzhaus; ist ein Fachbegriff aus der Dokumentationswissenschaft und definiert ein Wortnetz aus gleichbedeutenden oder verwandten Wörtern. Dieses Wortnetz wird auch bei Suchmaschinen eingesetzt, man spricht dann vom sogenannten Thesaurus Algorithmus, welcher zur Identifizierung von themenverwandten Webseiten dient.

TIMWOOD

englische Abkürzung der 7 Arten der Verschwendung (siehe 7 Verschwendungsarten)

Total Process Improvement

Verfahren zur angestrebten besseren Ressourcenverteilung

  • Ausschöpfung der Verbesserungspotenziale im Herstellungsprozess
  • Ausschöpfung der Kosteneinsparungspotenziale
  • Eliminierung von Verschwendung (siehe 7 Types of waste)
  • Optimierung und Vereinfachung von Teilprozessen und Abläufen
  • Reduzierung der DLZ
  • Rüstzeitoptimierung
  • Prozess-Redesign
  • Umweltmanagement, ÖKO-Audit

Toyota Produktions System

Ganzheitlicher Ansatz zur verschwendungsfreien Produktion

TPM

Total Productive Maintainance (vorbeugende Wartung/autonome und präventive Instandhaltung)

TPS

Thinking People System/siehe Toyota Produktions System

TQC

TQC ist die Abkürzung für die umfassende Qualitätskontrolle (engl. Total-Quality-Control) und sind auf Basis der CWQC den Grundgedanken, Qualität als Systemziel einzuführen und dauerhaft zu kontrollieren bzw. garantieren.

TQM

TQM ist die Abkürzung für das umfassende Qualitätsmanagement (engl. Total-Quality-Management) und den Grundgedanken, Qualität als Systemziel einzuführen und dauerhaft zu kontrollieren bzw. garantieren.

Transfette

Bei der künstlichen Fetthärtung docken C-Atome häufig an der anderen Seite, der Trans-Seite, an. Durch die chem. Veränderung können sie vom menschlichen Körper wegen der fehlenden Enzyme nicht abgebaut werden.

Triglyceride

Triglyceride bilden mit über 95 % den Hauptbestandteil der Körper- und Nahrungsfette.

TRIZ

russische Akronym für „Teoria reschenija isobretatjelskich sadatsch” (теория решения изобретательских задач), zu deutsch: „Theorie zur Lösung erfinderischer Probleme”. Umfasst eine Reihe von methodischen Werkzeugen zur Analyse, sowie zur kreativen Lösungsfindung.

TÜV

Technischer Überwachungsverein

UCL

engl. Upper Control Limit, dt. Obere Kontrollgrenze (= OKG)

USL

Upper Specification Limit, siehe auch Obere Spezifikationsgrenze (= OSG)

VDA

Verband der Automobilindustrie, ist der Interessenverband der deutschen Automobilhersteller- und -zulieferer.

VDI

Verband Deutscher Ingenieure

VDMI

(heute VDA), der VDMI (Verband Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller) war der Nachfolger der RDA (Reichsverband der Automobilindustrie) und wurde 1946 in den VDA (Verband der Automobilindustrie) umbenannt.

ver. di

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Verstehbarkeit

beinhaltet im Kohärenzsinn

Vilfredo Federico Pareto

Vilfredo Federico Pareto, gebürtig Wilfried Fritz Pareto (* 15. Juli 1848 in Paris, † 19. August 1923 in Céligny, Kanton Genf), war ein italienischer Ingenieur, Soziologe und Ökonom. Er entwickelte die 80-20-Regel, welche nach ihm benannt auch Pareto-Prinzip oder Paretoeffekt genannt wird.

Visuelles Management

dient der Veranschaulichung von Kennzahlen, Störungen am Arbeitsplatz, sowie Richtlinien und Regeln, zur schnelleren Aufnahme und Wahrnehmung, ganz gleich welcher Wissenstand dem Betrachter zur Verfügung steht.

VOB

Voice of Buisness

VOC

Voice of Customer

VV-Wesen

Verbesserungsvorschlagswesen, siehe Betriebliches Vorschlagswesen

Walt Disney Methode

Kreativitätstechnik von Walt Disney, Vater des Disney Konzerns, mit drei Rollenperspektiven:

  • dem Träumer (Visionär, Ideenlieferant)
  • dem Realist (Realist, Macher)
  • dem Kritiker (Qualitäts-Manager, Controller)

Diese sollen die Kreativität auf den Boden der Tatsachen zurückholen, ohne sie von vornherein einzuschränken.

Wert

Die Wertigkeit einer Dienstleistung oder eines Produktes setzt sich zusammen aus den Merkmalen Herstellungskosten, Qualität und Lieferservice

Wertanalyse

Berechnung von Gesamtdurchlaufzeit und wertschöpfender Zeit, um den prozentualen Anteil der wertschöpfenden Tätigkeiten zu bestimmen.

Wertschöpfend

Jede Tätigkeit, die ein Produkt/Dienstleistung im Wert erhöht und an die vom Kunden gewünschten Kriterien anpasst.

Wertschöpfung

Wertsteigernde Tätigkeit am Produkt oder einer Dienstleistung

Wertschöpfungskennzahlen

Kennzahl, bei der die tatsächliche Wertschöpfung eines Unternehmens für einen Benchmark genutzt werden kann.
Formel: Wertschöpfung/Beschäftigungszahl oder Personalaufwand oder Umsatz (Gesamtleistung)
Im Lean Umfeld wird mit diesem Begriff oftmals der Gesamtnutzungsgrad gleichgestellt
Formel: Gesamtnutzungsgrad = (Tätigkeits- + Anlagen- + Zeit- + Flächen- + Transportnutzungsgrad)/5 * 100%

Wertstrom

Ist die vereinfachte Visualisierung komplexer betrieblicher Abläufe rund um ein Produkt oder eine Dienstleistung, welche den Material- und Informationsfluss vom Lieferanten über die Herstellung bis zum Kunden veranschaulicht, um Optimierungspotenzial für eine ganzheitliche Verbesserung der Prozesse zu identifizieren und zu entwickeln. Dies wird durch die Aufnahme von Kennzahlen vor Ort unterstützt.

WHO

WHO ist die Abkürzung der Weltgesundheitsorganisation (engl.: World Health Organisation) und ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) zur Gesunderhaltung aller Völker (1948)

WIA

siehe WIP

Wiki

(hawaiisch für „schnell“); Wiki-Wiki-Bus ist der Schnellbus; im Laufe der Entwicklung im WWW entwickelte sich Wiki(pedia) schnell zu einem Nachschlagewerk, inzwischen gibt es oftmals auch interne Firmenwikis für den Wissenstransfer

win-win

Durch einen Konsens beidseitig einen Gewinn erzielen

WIP

engl. Work in process, dt. Ware-in-Arbeit (WIA); Bestände, die sich zwischen den verschiedenen Arbeitsschritten ansammeln

Wirksamkeit

Die effektive und effiziente Umsetzung einer Maßnahme.

Work-Life-Balance

Arbeit (work), Leben (life), Gleichgewicht (balance) steht für die Ausgewogenheit zwischen Berufs- und Privatleben

XYZ-Analyse

Analyseverfahren aus der Materialwirtschaft, siehe auch RSU-Analyse

  • X = konstanter Verbrauch, wenig Schwankungen
  • Y = stärkere Schwankungen, häufig trendmäßige oder saisonale Gründe
  • Z = unregelmäßiger Verbrauch, keine Vorhersage möglich

Yamazumi

japanisch „yama” Berg und „zumi” aufhäufen → zu einem Berg aufhäufen.
siehe Yamazumi Diagramm

Yamazumi Diagramm

japanisch „yama” Berg und „zumi” aufhäufen → zu einem Berg aufhäufen. Das Yamazumi Diagramm wird bei der Austaktung von Prozessen in Anspruch genommen, um beispielsweise Zellenbereiche optimal aufeinander abzustimmen. Im Vergleich zum MTM-Ansatz wird dabei kein externer Experte zurate gezogen, sondern das Team nimmt selbst die Abläufe auf und entscheidet anschließend über deren Aufteilung und Zuordnung.

Yield

Ausbeute

Yokoten

abgekürzte Variante von Yokotenkai
siehe Yokotenkai

Yokotenkai

japanisch steht für YOKO = die Breite; TENKAI = Entfaltung, Ausbreitung; steht für das Lernen der gesamten Organisation durch das Teilen der besten Ideen

ZDF

ZDF ist eine humorvolle Abkürzung für „Zahlen, Daten, Fakten”.

Zeitzentrierte Strategie

Von einer zeitzentrierten Strategie spricht man, wenn Unternehmensziele und zeitsparende Prinzipien zusammenspielen.

Zellenfertigung

U-Förmige Anordnung der Maschinen nach ihrer eigentlichen Prozessreihenfolge für optimierte Wege und flexible Arbeitskräfteeinsatz, um Schwankungen im Abruf ausgleichen zu können.

Zertifizierungsaudit

3rd Party-Audit; von einem unabhängigen Auditor z. B. durch eine zugelassene Zertifizierungsstelle

Zn

Zeitstudie

Zykluszeit

Die Zeit, die eine Anlage/Mitarbeiter benötigt, um seinen Prozess vollständig auszuführen (z. B.: Ablage des letzten Gutteil bis Ablage des neuen Gutteils)